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PostHeaderIcon Über mich - Inhaber Rainer Heidrich

Hunde-Betreuung mit Herz
Icke - der RainerWenn ich schreiben würde, dass mein Leben mit Hunden begonnen hat, ist das nur die halbe Wahrheit. Meine ersten Lebensschritte machte ich in einer Stadtwohnung, in der es so eng war, dass nicht einmal eine Maus darin Platz gehabt hätte. Also machte ich mich auf und ließ mir, zugegeben aus Verlegenheit und als zweifelhaften Ersatz für einen lebendigen schwanzwedelnden Vierbeiner, die Hundebücher rauf und runter vorlesen, bis meiner Mutter die Zunge so weit heraus hing wie bei Hunden in der größten Hitze.

Als wir aufs Dorf zogen, kam meine große Stunde. Der Einzug war noch nicht abgeschlossen, als sich aus der Stadt eine junge Familie auf den Weg zu uns machte mit ihrem Mischlingshund Peppo. Peppo war der Hund eines zehnjährigen Mädchens, das sich von ihm wegen eines Wohnungswechsels trennen musste.

Peppo schwankte in seinem Verhalten auf unserem satt grünen Hof zwischen Neugierde und Unverständnis. Unverständnis über die Trennung von seinem Mädchen und deren Tränen und nicht enden wollenden Streicheleinheiten und der Neugierde auf die weißen geräuschvoll flatternden Italienerinnen auf dem eingezäunten Hühnerhof und auf die Katze, die Antje hieß.

Peppo und ich, wir waren bald ein Gespann. Am Anfang gab es Abstimmungsprobleme zwischen meiner Schwester und mir, wer Peppo ausführen dürfe. Ich durfte an den ungeraden Kalendertagen.

Dass Peppo so ein treuer Begleiter war, wurde ihm eines Tages zum Verhängnis Er wollte unbedingt mit zum Friseur ins Nachbardorf und wurde Verkehrsopfer durch die rücksichtslose Fahrweise eines Autofahrers. Peppo starb noch am Unfallort. Auf unserem Gehöft sank die Stimmung im Nu unter den Nullpunkt.

Ohne Peppo vergessen zu haben, kam nicht lange danach Jacky auf unseren Hof. Auch Jacky war ein Mischling, er hatte ein bisschen was vom Collie und auch wohl vom Schäferhund.

Er war schon ein etwas älterer Herr und genoss die Bequemlichkeit auf dem Gehöft: keine weiten Wege, genug Unterhaltung und bei Bedarf auch ausreichend Ruhe und Erholung.

Nach dem Tod von Jacky kam die Hündin Cessie zu uns. Sie lebte bei einer alten Dame, die sich auf Grund ihrer Beschwerden nicht mehr um um Cessie kümmern konnte. Cessie wurde nach Bewältigung ihres Trennungsschmerzes bald ein sehr anhänglicher Mitbewohner. Sie bezog die Hundehütte neben dem Hühnerstall, zog aber die Nähe des Hauses, die meiner Schwester und mir vor. Zu den Hühnern konnte sie kein vertrauensvolles Verhältnis aufbauen. Sobald sie hinter ihnen herlief, rief meine Mutter mit schneidender Stimme hinter ihr her. Cessie war das, was man unter Kindern einen Sonnenschein nennt. Mit ihr konnte man Fußball spielen und über die Dörfer ziehen. Sie mochte alle Kinder, die aufs Gehöft kamen, ließ sich kraulen und bürsten, fraß alles auf, was auf den Teller kam. Mit der Katze hatte sie einen Waffenstillstand geschlossen. Nur Hühner, die konnte sie nicht leiden.

Sie bekam mit schöner Regelmäßigkeit im Frühjahr und im Herbst Junge. Die Jungen bekamen Namen wie Caro und Cora, sie hießen auch Olympia oder Ophelia oder Lessie, Bello und Bella und waren die Attraktion des Gehöftes. Kein Wunder, dass sie eine große Anziehungskraft auf alle Bewohner und Vorübergehenden ausübten. Bevor sie ihrer Mutter mit ihrem Hunger die letzte Kraft rauben konnten, wurden sie auf andere Höfe versetzt. Sie wurden noch einmal geherzt und gedrückt, bevor wir sie in andere gute Hände gaben.

Nach vielen Lehrjahren kamen die Herrenjahre, das heißt, ich wurde Herr über Aila, einer sehr sensiblen Rottweilerhündin. Es war wohl Liebe auf den ersten Blick, denn nach vierjährigem Zusammenleben sind wir unzertrennlich geworden. Oft kommt überraschend Hundebesuch mit Anhang. Aila ist sehr gastfreundlich, besteht aber darauf, dass sie die Herrscherin auf dem Gelände ist. Aber, vor allem genießt sie die Gesellschaft der Gäste und die gemeinsame Freizeitgestaltung zwischen Nadelbäumen, Unterständen und dem eigenen Teich. Nur selten muss ich korrigierend eingreifen. Ich informiere mich über jeden Gast und habe alles im Auge. Ich kenne das Krankenblatt der Hunde genau so wie ihre Lieblingsspeisekarte, und ich weiß aus meiner langjährigen Erfahrung, dass Hunde genau wie ihre zweibeinigen Partner Bewegung und Arbeit mögen. Aber auch der gesunde Schlaf im gemütlichen und liebevoll gestalteten Hundezimmer trägt dazu bei, dass unsere Gäste gern wiederkommen in die

Hunde-Betreuung mit Herz - lässt Hundeherzen höher schlagen.

 

 
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