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PostHeaderIcon Hundepension Heidrich und ihre vierbeinigen Gäste

Internet Reporter: Wir haben davon Wind bekommen, dass Sie Ihre Freizeit gern in einer Hundepension verbringen!?

BellaBella: Ich verrate nur ungern etwas über mein Privatleben. Nicht ohne Grund heiße ich Bella - die Schöne. Aber, weil Sie so nett fragen, mache ich eine Ausnahme.

Mein Frauchen fliegt berufsbedingt um die Welt, und bevor sie in die Luft geht, bringt sie mich zu einer Pension am Rande einer kleinen Stadt, Bernau. Wir sind mit einem Katzensprung, Pardon, ein paar Hundesprüngen dort und doch weit genug entfernt vom Großstadtlärm in Berlin.

Internet Reporter: Langweilen Sie sich nicht als Großstadthund aus Berlin auf einem Dorf?

Bella: Was für eine Idee, so kann nur ein Internet Reporter fragen! Die Hausdame der Pension ist Aila, eine wohl erzogene und sehr kontaktfreudige Rottweiler Hündin, mit der ich mich prächtig verstehe. Wir spielen miteinander, balgen uns, jagen uns quer durch die Wiese und die Tannenschonung und messen von Zeit zu Zeit unsere Kräfte. Vor der Sonne schützen wir uns in einem eigens für uns gebauten Unterstand. Und wenn uns das Fell einmal juckt, wälzen wir uns einfach im Gras.

Internet Reporter: Haben Sie auch andere Hunde kennen gelernt?

Bella: Es gibt auch andere Pensionsgäste, die wie ich gerne wiederkommen. Wir sind schon Stammgäste, so wie sie jede gut geführte Menschenpension hat. Roberta möchte ich erwähnen, die Französische Dogge, die es gern gemütlich hat und sich deshalb nur selten an unseren wilden Spielen beteiligt.

Internet Reporter: Gibt es Sportangebote in der Hundepension?

Bella: Selbstverständlich Fußball, aber nur Kleinfeld, weil wir Amateure sind. Wettrennen erwähnte ich schon und in einem eigenen Pool können wir schwimmen.

Apropos, Katzensprung; Katzen gibt es nicht auf dem Gehöft. Nur Insekten, nach denen ich gerne schnappe, wenn sie nicht schneller sind als ich. In der Nachbarschaft gibt es Hühner, aber direkten Kontakt haben wir nicht zu ihnen. Immer, wenn sie ein Ei gelegt haben, gackern sie, als hätten sie bei der Fußballweltmeisterschaft ein Tor geschossen. Das nervt.

Dass ich eine gemütlich eingerichtete Hundestube habe und immer pünktlich mein Fressen bekomme, erwähne ich nur nebenbei.

Wenn ich einmal nicht ganz auf dem Posten bin, kann ich mich darauf verlassen, dass ich vom Chef pünktlich die Medizin bekomme, die mein Frauchen mir mitgegeben hat.

Und wenn ich abgeholt und wieder nach Hause gebracht werden möchte, klappt das wie die Feuerwehr.

Internet Reporter: Wo liegt Ihre Hundepension?

Bella: Im Jrünen, wie der Berliner zu sagen pflegt, in Bernau. Die Schönower Heide ist vor der Tür und bis zum Gorin See ist es nicht weit. Ein Höhepunkt während meiner Aufenthalte ist immer ein Ausflug mit Aila zum See. Dort schleppen wir Baumstämme aus dem Wasser, machen Wettschwimmen und jagen uns, bis unser Fell wieder trocken ist.

Internet Reporter: Hätten Sie denn nicht Lust, einmal mit Ihrem Frauchen um die Welt zu fliegen?

Bella: Ich und fliegen? Es reicht schon, wenn einer aus der Familie in die Luft geht. Ich bleibe lieber mit allen vier Pfoten auf der Erde. Und in die kann ich sogar Löcher buddeln und Knochen verstecken, wenn ich in meiner Hundepension bin.

Internet Reporter: Können Sie mir abschließend verraten, warum Sie so gern in dieser Hundepension sind?

Bella: Es ist eine Pension mit Familienanschluss, in der ich auf einem Natur belassenen Grundstück eine gesunde und entspannte Atmosphäre, große Tierliebe und zuverlässige Fürsorge, sportliche Aktivitäten und gute Unterhaltung finde.

 

Empfangsdame AilaDafür sorgen Rainer Heidrich und die gutmütige Empfangsdame Aila.

Mit ihnen bin auch ich neugierig auf liebe Gäste, denen wir ein herzliches Willkommen zurufen.

 

 
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